Rezension

[REZENSION] Der Sommer der unmöglichen Dinge

Redakteur: Anette Wolf

Titel: Der Sommer der unmöglichen Dinge (OT: Ferris)
Autorin: Kate DiCamillo
Übersetzer: Uwe-Michael Gutzschhahn
Verlag: dtv
Reihe: -/-
empfohlenes Lesealter: ab 10 Jahren
Ausführung: Hardcover, 208 Seiten
Autorin:
Kate DiCamillo wurde 1964 in Pittsburgh, Pennsylvania, geboren und wuchs in Florida auf. Sie studierte englische Literatur und lebt heute als freie Autorin in Minneapolis, Minnesota.Mit ihren ersten beiden preisgekrönten Kinderbüchern ›Winn-Dixie‹ und ›Kentucky Star‹ gelang ihr auf Anhieb der internationale Durchbruch. Ihr ebenfalls preisgekrönter Roman ›Despereaux – Von einem der auszog, das Fürchten zu verlernen‹ wurde verfilmt, genauso wie ›Winn-Dixie‹. Für ›Flora & Ulysses – Die fabelhaften Abenteuer‹ erhielt Kate DiCamillo zum zweiten Mal die Newbery Medal.

 

DER SOMMER DER UNMÖGLICHEN DINGE

 

Die Bücher von Kate DiCamillo kenne und liebe ich bereits seitdem ihr preisgekröntes Kinderbuch „Winn-Dixie“ verfilmt wurde.
So fand der Titel „Der Sommer der unmöglichen Dinge“ zu mir, obwohl ich schon lange nicht mehr der Zielgruppe ihrer Bücher angehöre.

Leser*innen lernen die zehnjährige Ferris und deren Familie und Freunde kennen. Sie begleiten sie einen Sommer lang.
Ferris ist ein Mensch, der versucht es allen recht zu machen und am liebsten alle glücklich sieht. Wohingegen ihre sechsjährige Schwester Pinky das ziemliche Gegenteil von ihr ist. Frech und mit dem Berufsziel eine Verbrecherin zu werden. Ferris‘ Eltern sind das eine über andere Mal überfordert mit diesem Kind. So ist es wahrscheinlich nicht verwunderlich, wie erwachsen Ferris oftmals für ihre zehn Jahre wirkt, sei es in ihren Taten oder in ihren Gedanken.
Auch viele weitere Figuren in diesem Roman sind alles andere als alltäglich. Über allem schwingt zudem ein Hauch von Magie mit, nicht zuletzt, da Ferris‘ Großmutter Charisse der festen Überzeugung ist, dass in ihrem Haus ein Geist spukt.

Zugegebenermaßen konnte mich Kate DiCamillos Geschichte von Ferris und ihrer Familie zu Beginn nicht abholen. Ich fühlte mich etwas überfordert von den zahlreichen sehr außergewöhnlichen Figuren. Zumal ich bis auf Ferris die meisten anfangs entweder unsympathisch oder als kaum wahrnehmbar neben Ferris und der draufgängerischen Pinky empfand.
Es dauerte beinahe ein Drittel des Buches, bis Kate DiCamillos zauberhafter Schreibstil mich wieder einmal von sich einnehmen konnte. Ab da folgte ich der Geschichte in einem Rutsch bis zum Ende.

„Aber wenn man es genau nimmt, ist jede Geschichte eine Liebesgeschichte. Oder zumindest jede gute Geschichte ist eine Liebesgeschichte.“

„Der Sommer der unmöglichen Dinge“ gestaltete sich für mich zunächst etwas schwer zugänglich.
Im Laufe der Geschichte konnte mich das Buch aber wieder einmal von Kate DiCamillos herausragendem Talent überzeugen. Sie besitzt die Fähigkeit mehr oder weniger alltägliche Geschichten von Freundschaft, Familie und Liebe auf eine ganz besondere magische Art zu erzählen
.

 
 

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