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[REZENSION] Die dunkle Villa

Redakteur: Natalie Burger

Titel: Die dunkle Villa
Autor: Wolfgang Burger
Verlag: Piper
Reihe: 10/10
Ausführung: Klappenbroschur, 352 Seiten

Autor:
Wolfgang Burger, geboren 1952 im Südschwarzwald, ist promovierter Ingenieur und als Leiter einer Forschungsabteilung am Karlsruher Institut für Technologie tätig. Er ist verheiratet, hat drei erwachsene Töchter und lebt in Karlsruhe. Seit 1995 schreibt er Kriminalromane und hin und wieder auch Kurzgeschichten. Die Fangemeinde seiner Alexander-Gerlach-Krimis wächst unaufhaltsam.

DIE DUNKLE VILLA

Inhalt:
Alexander Gerlach erwacht aus einer Bewusstlosigkeit mit einer Gehirnerschütterung. Nur ganz langsam kommen seine Erinnerungen zurück. Erinnerungen an einen Mann der bei ihm im Büro war und einen Mord gestand der bereits 30 Jahre her sein soll. Doch Gerlachs Nachforschungen ergeben das dieser angebliche Mord als Unfall aufgenommen wurde. Warum lügt der Mann der ihm nun als Hergarden bekannt ist und was steckt wirklich hinter den vielen Ungereimtheiten die sich Alexander Gerlach zeigen?

Meine Meinung:
Es gibt für mich Bücher die schlage ich auf und tauche ein. So ist das bei der Alexander Gerlach Reihe von Wolfgang Burger und auch wieder bei diesem bereits zehnten Fall.

Vieles daran hat mir sehr gut gefallen und das obwohl es diesmal etwas anders begann, denn nun war Gerlach selber derjenige der verletzt war und man liest wie er sich nach und nach versucht an Details zu seinem Unfall zu erinnern. Dabei lässt sich der Autor genug Zeit um es nicht hektisch oder unglaubhaft wirken zu lassen, sondern so das ich mir als Leser dachte das es genauso gewesen sein könnte.
Überhaupt war es wieder schön einen Krimi zu lesen der spannend und trotzdem seine Zeit bekam. Längen gab es ganz zum Schluss für mich an einer Stelle an der ich dachte es sei alles klar und auch dann überraschte mich der Autor mit einer Wendung die ich so nicht habe kommen sehen.
Dabei gab es hier und da Stellen bei denen ich Gerlach im Denken voraus war. Ich ahnte was als Nächstes wohl kommt und lag richtig. Das brachte mir aber noch mehr Lesefreude und nahm sie mir nicht.

Die Protagonisten sind bekannt und es fällt mir schwer dazu etwas zu schreiben. Es gibt auch hier wieder eine private Ebene, die sehr wenig zur Sprache kam, aber ein paar Dinge aus den Vorgängern klärte. Das bedeutet aber nicht das man das Buch nicht lesen könnte ohne vorher die anderen zu kennen. Jeder Fall für sich ist abgeschlossen und wenn man nicht wie ich auch Augenmerk auf das private Geschehen hat, kann man jederzeit einsteigen oder auch in verkehrter Reihenfolge lesen.

Zum Schluss möchte ich sagen das Die dunkle Villa ein Krimi ist der mich sehr gut unterhalten hat und den ich jedem weiter empfehlen kann. Für jemanden wie mich der die Reihe kennt ist es wie eine gewohnte Umgebung betreten. Nur das Ende fand ich etwas lang gezogen auch wenn es mich nochmal überraschte.

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