Rezension

[REZENSION] Das Erbe der Trägerin

Redakteur: Julia Ehrenberg

Titel: Das Erbe der Trägerin
Autor: Ann-Kathrin Karschnick
Verlag: -/-
Reihe: Weltenamulett 1
Ausführung: Taschenbuch, 398 Seiten
Autor:
Ann-Kathrin Karschnick stammt aus dem schönen Schleswig-Holstein und wohnt dort mit ihrer Familie. Wenn sie nicht gerade an phantastischen Stoffen sitzt, organisiert sie die Heimspiele der Schwarzenbek Wolves oder schaut Doctor Who. Mit dem Auftakt der Phoenix-Trilogie „Tochter der Asche“ gewann sie 2014 den Deutschen Phantastik Preis als bester deutschsprachiger Roman.

 

DAS ERBE DER TRÄGERIN

 

Das Erbe der Trägerin ist der erste Teil der neuen Reihe von Ann-Kathrin Karschnick. In ihm lernen wir Melissa kennen. Seit ihre Mutter vor einigen Jahren gestorben ist, wächst sie alleine mit ihrem Vater auf. Aber auch vorher war die Mutter öfters plötzlich verreist und mehrere Tage lang nicht da. Wieso hatte Melissa nie hinterfragt. An ihrem 17. Geburtstag erfährt sie es dann ganz zufällig, denn sie findet auf dem Dachboden ein altes Amulett. Und ehe sie sich’s versieht, befindet sie sich in einer fremden Welt.
Sie hatte absolut keine Ahnung, dass ihre Mutter die Trägerin des Weltenamuletts war, ein Amulett, mit dem man in andere Welten reisen kann, um dort für die Götter Probleme zu lösen. Sie ist daher kein bisschen vorbereitet, als sie plötzlich selbst das Erbe annimmt und Trägerin des Weltenamuletts wird. Und schon wartet die erste Aufgabe auf sie, in der Welt Traveste soll sie dem Königsberater Cerumak dabei helfen, einen Mord an dem König zu verhindern. Doch wie soll sie das hinbekommen? Und wer steht überhaupt auf welcher Seite? Schnell weiß Melissa nicht mehr, wem sie trauen kann und das erste Abenteuer läuft alles andere als planmäßig ab. Kann sie die Mission trotzdem erfolgreich beenden?

In dem neuen Buch von Ann-Kathrin Karschnick reisen wir mit der jungen Melissa, eigentlich einem ganz normalen Mädchen, in eine völlig fremde Welt. Dort gibt es natürlich nicht nur für Melissa sondern auch für uns Leser einiges zu entdecken, auch wenn sie sich in vielen Dingen nicht so stark von unserer Welt unterscheidet, nur etwas mittelalterlich wirkt. Das Abenteuer, das Melissa in Traveste erlebt, hat mich gut unterhalten und von Anfang bis Ende in seinen Bann gezogen. Melissa war dabei eine sehr sympathische Heldin, sie ist das nette Mädchen von nebenan, das man sich zur Freundin wünscht. In ihrem Abenteuer muss sie dann über sich hinaus wachsen. Das gelingt ihr etwas zu einfach, und sie wundert sich recht wenig über ihre Reise in fremde Welten. Den Schock über die ganze Situation hat sie für meinen Geschmack deutlich zu leicht und schnell verdaut. Da die Geschichte an sich aber sehr abwechslungsreich und spannend ist, konnte ich über diese Schwäche gut hinwegsehen und meine Zeit in Traveste einfach genießen. Zumal die Schilderung der Welt sehr bildlich ist und ich mich so beim Lesen fühlte, als ob ich bei allem hautnah dabei war.
In diesem Band gibt es übrigens einige Kämpfe, mehrere Tote, aber auch Freundschaft und Liebe kommen nicht zu kurz. Dabei gibt es interessante Haupt- und Nebenfiguren, von denen sich einige in mein Herz geschlichen haben. Ich muss sagen, ich finde es etwas schade, dass ich die meisten wohl niemals wieder treffen werde, werden die nächsten Abenteuer doch vermutlich nicht nach Traveste führen. Aber ich bin sicher, auch in den anderen Welten warten interessante Charaktere mit ihren ganz eigenen Geschichten auf uns Leser!
Schon während des Buches wird deutlich, es gibt jemanden, der Melissa schaden will. Und so ist am Ende des Buches auch klar, das wird nicht ihr letztes Abenteuer gewesen sein. Ich warte gespannt auf die Fortsetzung und freue mich auf neue fantastische Abenteuer in fremden Welten. Der erste Teil macht eindeutig Lust auf mehr!

 

 
MUSS ICH HABEN!

 
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