Redakteur: Anette Wolf

Wer zu den Büchern von Helge Weichmann ebenfalls einen passenden Imbiss zu sich nehmen möchte, findet HIER mein Lieblingsrezept für Spundekäs.

Eine Szene, in der die rheinhessische Spezialität Spundekäs einen großen und sehr ungewöhnlichen Auftritt hat, verblieb zum Glück im fertigen Roman. Helge Weichmann verriet dem anwesenden Publikum, dass er schon immer von einer solchen in Szene Setzung des Spundekäs geträumt hatte und trug auch diese Passage vor.
Als große Überraschung war an diesem Abend der SWR zu Gast, der in der BiNO filmte, als Puzzleteil zu einem Beitrag über Nieder-Olmer Geschäfte beziehungsweise Geschäftsfrauen.


Da der Dom bereits Covermotiv des ersten Schandromans „Schandgrab“ war, obwohl der Dom dort gar keine Rolle spielte, hätte Helge Weichmann gerne ein anderes Motiv für „Schandweihe“ vorgesehen, letztendlich wurde der Dom dann aber ein zweites Mal zum Covermodell eines Schandtitels gekürt.

Auch fragte ich ihn während seiner Signieraktion, ob er vieles bedingt durch Corona umschreiben musste, da die Schandbücher ja stets einen aktuellen Bezug haben, und ob ich mit meinen Gefühl, dass dies die letzte Geschichte von Tinne und Elvis sein könnte, richtig liege.
In der Tat war es so, dass er auf Grund der Coronapandemie sehr viel mehr während der Entstehung des Romans umschreiben musste, als dies normal der Fall ist. Was von Anfang an jedoch fest stand und auch durch Corona nicht umgeworfen wurde, war das Geheimnis, das Tinne und Elvis dieses Mal lösen müssen.
„Schandweihe“ kann als Reihenabschluss stehen. Helge Weichmann hat Tinne und Elvis an Punkte in ihrem Leben geführt, an denen man sie ohne allzu stark weinendes Auge ziehen lassen kann. Aber man sollte niemals nie sagen. Er kann sich durchaus weitere Abenteuer der beiden oder ein Spinn-Off zur Reihe vorstellen, wenn ihm neue Ideen kommen und der Verlag mitspielt.
Mehr zu den Büchern der Schandreihe:
Gmeiner Verlag
Autorenhomepage

