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[REZENSION] Klaus-Peter Wolf – Licht am Ende des Tunnels

Klaus-Peter Wolf
Licht am Ende des Tunnels

Verlag: arsEdition
182 Seiten, Hardcover
ISBN-10: 3760728219
ISBN-13: 978-3760728216
empfohlenes Lesealter: 10-13 Jahre

Robert hatte ein besonders inniges Verhältnis zu seinem Opa, der vor kurzem verstorben ist. Nach seinem Tod steht er aber weiterhin mit Robert in Kontakt – denn der hört in seinem Inneren Ratschläge und Kommentare seines Großvaters.
Nach einem schweren Unfall, bei dem Robert über ein halbes Jahr im Koma liegt, seiht er einen langen Tunnel mit einem Licht am Ende… Doch nicht seine Mutter ist es, die jeden Tag an seinem Bett sitzt, die ihn zurück ins Leben holt, sondern sein Großvater, der auch in dieser schweren Stunde seinem Enkel zur Seite steht. Anscheinend gibt es noch eine Aufgabe für Robert, die er zu erfüllen hat.
Kurze Zeit später, mittlerweile geht Robert auf ein Internat in der Schweiz, wird Robert von einem Angestellten seines Vaters entführt, und hier beginnt nun ein packender Jugendkrimi seinen Lauf… Auch in der weiteren Geschichte steht ihm sein Großvater zur Seite und bewahrt ihn davor aufzugeben und sein Leben voreilig wegzuwerfen, denn immerhin steht Robert ja noch eine wichtige Aufgabe bevor. Wie die Entführungsgeschichte ausgeht, und was Roberts Aufgabe ist, dem will ich nicht vorgreifen, ich kann nur sagen: das Buch bleibt spannend bis zum Schluss!
Das Buch ist in einer einfachen Sprache geschrieben aus der Sicht des jugendlichen Hauptprotagonisten in der Ich-Form, von daher passt die einfache Sprache in meinen Augen perfekt.
Das Ganze liest sich sehr flüssig und spannend, ich habe keine 2 Stunden gebraucht, um das Buch zu beenden.
Den Aspekt, das Roberts Opa weiterhin nach seinem Tod mit seinem Enkel in Kontakt steht, fand ich sehr einfallsreich und gut umgesetzt, es hat einen interessanten Aspekt in diesen sonst relativ einfach getrickten Jugendkrimi gebracht. Man kann sagen, diese Auseinandersetzung mit dem Tod, und dem Leben nach dem Tod machen eigentlich erst den Reiz dieses Buches aus, sonst wäre es “nur” ein guter Jugendkrimi gewesen.
Am Ende hätte ich gerne noch weitergelesen. Ich will damit nicht unbedingt sagen, dass das Buch offen endet, aber zu gerne hätte ich einige Entwicklungsstränge weiterverfolgt, und miterlebt, wie es weitergeht mit den Personen der Geschichte.
Das Buch war sehr kurzweilig, es war gut zu lesen, ich bin zwar schon über die 30 hinaus, aber mit den Augen eines Jugendlichen hätte ich fast dazu tendiert, dem Buch die vollen 5 Sterne zu geben.

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