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[REZENSION] Meyer, Stephenie – Bis(s) zum Ende der Nacht, Band 4

Stephenie, Meyer
Bis(s) zum Ende der Nacht, Band 4

Verlag: Carlsen
788 Seiten, Hardcover
ISBN-10: 3551581991
ISBN-13: 978-3551581990
empfohlenes Lesealter: 14-15 Jahre

Nachdem ich bereits einige – nicht gerade positive – Rezensionen der englischen Ausgabe von Bis(s) zum Ende der Nacht” gelesen hatte, die leider fast den ganzen Inhalt des Buches vorwegnahmen, dachte ich mir oh je, was hat sich Stephenie Meyer nur bei dieser Entwicklung der Geschichte von Bella und Edward gedacht”. Ich ging also sehr skeptisch an den vierten Bis(s)-Teil heran.
Um es gleich vorweg zu nehmen: meine Befürchtungen wurden nur teilweise bestätigt. In meinen Augen kann dieser Bis(s)-Band zwar nicht mit den drei Vorgängerbänden mithalten, war aber auch nicht so schlecht, wie er von einigen be- bzw. verurteilt wurde.
Es ist soweit: Bella und Edward stehen kurz vor der geplanten Hochzeit. Und diese Hochzeit wird wider Erwarten Bellas zu einem der schönsten Augenblicke ihres Lebens, obwohl sie eigentlich keinen Gefallen daran findet, wenn ein solcher Wirbel um ihre Person veranstaltet wird. Kurz darauf geht es für Bella und Edward in die Flitterwochen, die Bella noch als Mensch erleben will, ein Zugeständnis von Edward dafür, dass Bella in die Hochzeit eingewilligt hat. Wie es dann weitergeht, ob Bella gebissen wird, mit welchen weiteren Überraschungen Stephenie Meyer aufwartet, darüber möchte ich an dieser Stelle nichts verraten. Nur soviel: es kommt zum Wiedersehen mit vielen alten Bekannten. Der Denali-Clan taucht bereits ganz zu Anfang des Buches auf der Hochzeit auf, bei der es auch ein unverhofftes, und erst mal kurzes, Wiedersehen mit Jacob gibt. Und auch die Volturi spielen im Laufe der Geschichte noch eine Rolle.
Der Roman ist in drei Stücke unterteilt, Teil eins und drei werden aus Bellas Sicht geschildert, Teil zwei aus der Sicht Jacobs. Ich fand diesen Wechsel der Erzählperspektiven interessant und gut gewählt, weil sie die Handlung des Buches unterstützen. Auch der Stil Stephenie Meyers ist in diesem vierten Bis(s)-Band erhalten geblieben. Die lockere flüssige Schreibweise, die einen das Buch in nur wenigen Stunden weglesen lässt.
Den einen Stern Abzug gibt es von mir hauptsächlich auf Grund der Handlung, die mir stellenweise einfach zu abgedreht war und etwas von der Leichtigkeit – vor allem im Vergleich zum ersten Band – eingebüßt hat. Außerdem war mir das Liebesgeplänkel zwischen Bella und Edward etwas zu dick aufgetragen und nimmt einen zu großen Teil des Buches ein. Ich muss nicht alle paar Seiten wieder und wieder lesen, wie wunderschön Edward ist und das Bellas Glück vollkommen ist, wenn sie nur immer ihren Edward zur Seite hat.
Trotz diesen Kritikpunkten bekommt das Buch noch 4 Sterne von mir, allerdings mit der Vorgeschichte im Hinterkopf. Als eigenständigen Roman hätte ich dieses Buch wahrscheinlich nur mit 3 Sternen beurteilt.

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