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[REZENSION] Das Geheimnis des Alchemisten (Hörspiel)

Redakteur: Christiane Demuth

Titel: Das Geheimnis des Alchemisten
Autor: Jonas Maas
Sprecher: Sascha Rotermund, Reent Reins u.a.
Übersetzer: -/-
Verlag: Lübbe Audio
Reihe: Oscar Wilde & Mycroft Holmes 3
Ausführung: Hörspiel, ca. 77 Minuten, 1 CD


Sprecher:
Sascha Rotermund, Reent Reins, Holger Löwenberg, Gerhard Acktun, Lutz Schnell, Konrad Bösherz, Martin Sabel, Uschi Hugo, Marius Claren, Christian Stark, Hartmut Neugebauer, Hans-Jürgen Dittberner, Rainer Fritzsche, Bodo Wolf, Wolfgang Bahro, Gerald Paradies, Patrick Holtheuer

DAS GEHEIMNIS DES ALCHEMISTEN

Der Vatikan steht Kopf. Gold, einst Zeichen des Reichtums, wird zur tödlichen Waffe. Nicht wenige Menschen werden damit überzogen und verlieren so ihr Leben. Zudem findet ein Mönch den Tod, weil er das Tagebuch eines Alchemisten fand, der auf dem Scheiterhaufen verbrannt wurde. War womöglich der brisante Inhalt der Aufzeichnungen das Motiv der Tat? Mycroft Holmes kommt der Bitte eines alten Freundes nach und schickt Oscar Wilde nach Rom, in der Hoffnung, den Attentätern nicht nur auf die Spur zu kommen, sondern ihnen auch Einhalt zu gebieten…

Wer hätte gedacht, dass sich Gold einmal als tödliche Waffe entpuppen würde, und dabei ist nicht die Rede von Goldbarren, die einem möglicherweise an den Kopf geschleudert werden. Die gewählte Methode dient dazu eine möglichst breite Masse zeitgleich zu treffen. Für die Hintermänner scheint alles nach Plan zu laufen, doch welches Ziel verfolgen sie und was hat das verschollen geglaubte Tagebuch mit dem Ganzen zu tun?

Oscar Wilde muss sich schon bald auf seine nächste Reise begeben, die ihn im dritten Abenteuer nach Rom geführt, ausgerechnet getarnt als Priester, was einem, auf Grund seines Lebenswandels, schon ein kleines Schmunzeln entlocken kann. Doch was wird er finden, auf wen wird er treffen? Schon die Ankunft gestaltet sich anders als angenommen, Wilde muss alle Kräfte aufbieten, die er hat, um seinen Auftrag überhaupt ausführen zu können. Gebannt verfolgt der Hörer diese erste Wendung, die zwar im Nachhinein betrachtet offensichtlich war, beim ersten Hören aber nicht frühzeitig auf sich aufmerksam gemacht hat.

Natürlich ist schnell klar, dass man auf altbekannte Gegner treffen wird, die sich partout nicht klein kriegen lassen und noch immer beharrlich ihr Ziel verfolgen. Ob der eigentlich aufgestellte Plan kurzfristig abgeändert werden muss, scheint dabei kaum ins Gewicht zu fallen. Überhaupt hat es in dieser Folge den Anschein als liefe einiges zu glatt. Wilde ahnt die nächsten Schritte fast blind voraus. Kann das wirklich nur an der Ausbildung liegen, die ihm seit Kurzem zuteil wird? Sicherlich besitzt er einen wachen Geist, aber nicht sämtliche Kenntnisse, die notwendig sind, um die Gegner zu schlagen. Ein wenig fehlen also die Ecken und Kanten, auch in seinem Agieren, um nahtlos an das vorherige Niveau anzuschließen.

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