Rezension

[REZENSION] So was passiert nur Idioten. Wie uns.

Redakteur: Anette Leister

Titel: So was passiert nur Idioten. Wie uns.
Autor: Sabine Schoder
Verlag: Fischer FJB
Reihe: Viktoria und Jay 2
empfohlenes Lesealter: ab 14 Jahren
Ausführung: Klappenbroschur, 368 Seiten

 

 

Autor:
Sabine Schoder, Jahrgang 1982, hat Grafikdesign in Wien studiert und sich dort Hals über Kopf verliebt. Heute lebt sie mit ihrem Mann in Vorarlberg und widmet sich nach dem Erfolg ihres Jugendromans ›Liebe ist was für Idioten. Wie mich.‹ hauptberuflich dem Schreiben.

 

SO WAS PASSIERT NUR IDIOTEN. WIE UNS.

 

Als ich die Fortsetzung zu “Liebe ist nur was für Idioten. Wie mich.” entdeckt habe, war ich einerseits erfreut, andererseits überrascht, da dieses Buch für mich von Anfang bis Ende gepasst hat und ich eigentlich keine Fortsetzung gebraucht hätte. Natürlich war ich aber doch neugierig, wie es mit zwei mir liebgewonnenen Figuren eines Romans weitergeht und so griff ich zur Fortsetzung…

In “So was passiert nur Idioten. Wie uns.” steht plötzlich etwas zwischen dem Traumpaar Viki und Jay. Aus wechselnder Sichtweise der beiden und ihren Freunden kann man sich zwar wie in der ersten Geschichte um Viki und Jay gut in die Figuren hinein versetzen, trotzdem blieb mir unklar, was denn nun sooo schlimmes passiert sein soll, dass man es nicht schafft mit dem Partner zu reden, um Unklarheiten und Missverständnisse aus der Welt zu schaffen, die beiden sind schließlich keine 14 mehr, sondern bereits junge Erwachsene. So dümpelte die erste Hälfte des Buches für mich in sehr seichtem Fahrwasser dahin und ich habe ungelogen mehrere Wochen dafür gebraucht und zwischendurch immer wieder zu anderen Büchern gegriffen, da ich so genervt von den beiden war und dadurch völlig desinteressiert, warum sie sich entzweit haben. Als die beiden nach einer gefühlten Ewigkeit den ersten Schritt aufeinander zugehen, wurde die Geschichte endlich etwas interessanter und den Lesegenuss, den ich mit “Liebe ist nur was für Idioten. Wie mich.” hatte, stellte sich zumindest teilweise bei mir ein. Sehr gut gefiel mir dann, dass man stärker mit Vikis Eltern konfrontiert wird beziehungsweise mit dem Vater, denn ihre Mutter lebt ja nicht mehr, trotzdem spielt sie eine große Rolle in der Geschichte. Jays Eltern waren ja bereits in der ersten Geschichte präsenter, so dass man als Leser zu ihnen eher einen Bezug hat.

Der Schreibstil war wie im ersten Band sehr flüssig und zeitgemäß, durch die Perspektivwechsel ist der Ablauf der Story an sich kurzweilig gestaltet. Leider kam der Aufhänger, worum es in dem Streit zwischen Viki und Jay geht, für mich jedoch sehr lange nicht herüber, so dass sich bei mir kein Interesse einstellen wollte, wie es mit der Beziehung der beiden nun weitergeht. Die zweite Hälfte der Geschichte rettet den Roman dann noch ganz gut, jedoch wäre die Fortsetzung in meinen Augen nicht nötig gewesen, beziehungsweise wäre der Kern der Story mit der Hälfte der Seiten ausgekommen, da zu viel unnötiges Drama inszeniert wurde.

Fürs Fans das ersten Buches ganz okay, wobei ich im Nachhinein lieber die Finger von der Fortsetzung gelassen hätte, da sie bei Weitem nicht an “Liebe ist nur was für Idioten. Wie mich.” heranreicht. Das Ende liest sich für mich so, als wäre nun alles von Viki und Jay erzählt, sollte dem nicht so sein, würde es mich nach diesem Band eher nicht reizen noch mehr von den beiden zu lesen.

 

Reihen-Info:
Liebe ist nur was für Idioten. Wie mich.
So was passiert nur Idioten. Wie uns.

 

 

MUSS ICH HABEN!

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