Spiel-Rezension

[SPIEL-REZENSION] #Hashtag the Game

Redakteur: Anette Wolf

Titel: #Hashtag the Game
Verlag: Jumbo
empfohlenes Alter: ab 12 Jahren
Spieleranzahl: 2-10

 

#HASHTAG THE GAME

 

Der Karton enthält an Spielmaterial 200 Karten, 2 Tafeln und Stifte, einen 25 x 25 cm großen Spielplan mit Drehscheibe, Sanduhr, Punktekarten und einen Rundenzähler.
Darüber hinaus benötigt mindestens einer der Spieler ein internetfähiges Smartphone mit installiertem Instagram, so dass man nach jeder Runde dort nachsehen kann, wie viele Hashtags die jeweilig gewählten Begriffe dort haben und man zur Punktevergabe schreiten kann.

Das Spielprinzip von “#Hashtag the Game” ist sehr einfach.
Zu Beginn jeder Runde zieht man eine Themenkarte, dreht am Rad und wählt zu dem Buchstaben, bei dem das Rad stehengelieben ist innerhalb von 60 Sekunden einen passenden Hashtag, von dem man denkt, dass er hoffentlich sehr häufig auf Instagram verwendet wurde.
Der Spieler, der dafür den besten Riecher hat, sahnt natürlich die meisten Punkte ab. Nach den vorgegebenen zehn Runden zählt man die Ergebnisse der einzelnen Runden zusammen und ermittelt den Sieger des Spiels.

Das Spiel ist eindeutig auf die Generation der Digital Natives ausgelegt, ältere Spieler haben damit wenig bis gar keinen Spaß. Doch selbst wenn man sich im Internet – und auf Instagram – heimisch fühlt, wird das Spiel schnell langweilig.
Zudem kann das lasche Regelwerk schnell zu Disput zwischen den Spielern führen: sind nur deutsche, oder alle Begriffe erlaubt? Nur Wörter, die im Duden zu finden sind, oder auch Eigennamen? Am besten checkt man vor Beginn des Spiels die Regeln und spricht solche Sachen im Vorfeld ab, so dass es gar nicht erst zu solchen Diskussionen kommt, die den Spielspaß noch erheblich schmälern.

 

 

MUSS ICH HABEN!

 

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2 thoughts on “[SPIEL-REZENSION] #Hashtag the Game

  1. Hallo und guten Tag,

    hm, ein Spiel das solche Aktivitäten auch noch fördert halte ich persönlich eines Kaufes meinerseits nicht wert.
    Denn was lernt man da oder nimmt man persönlich an positivem/negativem mit?

    LG..Karin..

    1. Mir liegt es auch überhaupt nicht, wahrscheinlich haben die wirklich eher die Kids ihren Spaß, die auf Instagram regelmäßig unterwegs sind.
      Lernen kann man da gar nichts :D

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