Rezension

[REZENSION] Die Prophezeiung der Drachen

Redakteur: Christiane Demuth

Titel: Die Prophezeiung der Drachen (OT: The Dragonet Prophecy)
Autor: Tui T. Sutherland
Übersetzer: Julia Augustin
Illustrator: Mike Holmes
Verlag: adrian Verlag
Reihe: Wings of Fire. Die Graphic Novel 1
empfohlenes Lesealter: ab 12 Jahren
Ausführung: Taschenbuch, 224 Seiten
Autor:
Tui T. Sutherland, geboren 1978 in Venezuela, arbeitete einige Jahre als Kinderbuchlektorin in New York. Sie ist Mitglied des erfolgreichen Autorenteams Erin Hunter, das mit den Kinderbuchreihen »Warrior Cats« und »Seekers« internationale Bestsellererfolge feiert. »Magic Park« hat sie zusammen mit ihrer Schwester Kari Sutherland verfasst.
 
Illustrator:
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DIE PROPHEZEIUNG DER DRACHEN

 

Es tobt ein unbarmherziger Krieg, nichts scheint ihn beenden zu können, wäre da nicht die Prophezeiung. Diese besagt, dass fünf Drachlinge auserkoren sind, die brutalen Kämpfe zu beenden. Einige wollen diese Weissagung um jeden Preis verhindern, so kommt es, dass die jungen Drachen gejagt und gefangen genommen werden. Jetzt liegt es an Clay, dem jungen und eigentlich friedfertigen Erddrachen, seine Freunde, und damit die Welt, zu retten…

In die Geschichte eingeführt wird der Leser mittels einer Umgebungskarte, auf der die verschiedenen Königreiche verzeichnet sind. Auch die Prophezeiung in visueller wie verschriftlichter Form hilft, den Einstieg so fließend wie möglich zu gestalten, schließlich wird man schlussendlich sofort mit den Drachen konfrontiert. Clay übernimmt weitestgehend die Vorstellung seiner Freunde, so bekommt man zwar einerseits einen subjektiven, aber doch umfassenden Eindruck der illustren Runde.

Da nicht nur der Leser, sondern auch die Drachen selbst sich erst einmal zurechtfinden müssen, begibt man sich quasi gemeinsam auf eine Reise, die viele Unwägbarkeiten und Hindernisse, aber auch die ein oder andere Chance bereithält. Stetig tastet man sich heran an weitere Charaktere, immer im Hinblick auf die über allem schwebende Prophezeiung.

Zwangsläufig handelt es sich hier um eine bearbeitete und somit komprimierte Form der zugrunde gelegten Geschichte. Ansonsten würde man es wohl kaum schaffen, diese auf 224 Seiten in Bildform zu bannen. Nichtsdestotrotz werden relevante Aussagen und Informationen übermittelt und kein wichtiges Ereignis ausgespart. Hin und wieder muss man sich einzig mit visuellen Elementen zurechtfinden, da nicht zu jeder Grafik auch Text vorhanden ist, im Großen und Ganzen gelingt dies aber, wodurch das Geschehen im Fluss bleibt.

Die Illustrationen sind strukturiert und mit einer klaren Linie gezeichnet. Bereits das Titelbild zeigt eine ausdrucksstarke Farbgestaltung, die sich auch im Inneren fortsetzt. Allein die Bildern fesseln den Betrachter, so dass es kaum möglich ist das Buch aus der Hand zu legen, bis man am Ende dieses ersten Bandes angelangt ist.

 
 
MUSS ICH HABEN!

 

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