Rezension

[REZENSION] Der Raub der Totenmaske

Redakteur: Christiane Demuth

Titel: Der Raub der Totenmaske
Autor: Fabian Lenk
Illustrator: Thilo Krapp
Verlag: Knesebeck
Reihe: Im Zeichen der Kobra 1
empfohlenes Lesealter: ab 11 Jahren
Ausführung: Hardcover, 176 Seiten
Autor:
Fabian Lenk war schon immer ziemlich neugierig, also auf der Suche nach Geheimnissen und Verborgenem. Zunächst wollte er Archäologe werden, entschied sich dann jedoch für Journalistik und wurde Reporter. Inzwischen hat er acht Thriller für Erwachsene sowie rund 250 Kinder- und Jugendbücher veröffentlicht. Bei seinen Recherchen hilft ihm seine Frau Simone – auch dann, wenn er mal nicht weiterweiß.
 
Illustrator:
Thilo Krapp wurde in Herdecke geboren und studierte in Wuppertal Kommunikationsdesign mit Schwerpunkt Illustration. Das 19. Jahrhundert mit all seinen Ereignissen und Stilen interessiert ihn schon von Kindesbeinen an. Er schreibt und zeichnet Sachbücher, illustriert Kinderbücher ab sechs Jahren und setzt Klassiker der Weltliteratur in Comics um. Er lebt zusammen mit seinem Mann in Berlin.

 

DER RAUB DER TOTENMASKE

 

Eine Reise nach Ägypten hält für die Geschwister Anouk, Yana und Yamon einige Entdeckungen bereit. Nicht nur, dass sie mit ihrem Onkel eine neue Grabkammer erkunden, sie lüften dort auch sogleich ein außergewöhnliches Geheimnis, das in den falschen Händen großen Schaden anrichten könnte. Ein weiteres Ziel ihrer Reise führt sie ins Ägyptische Museum. Dort kommt es zu einem nahezu unmöglichen Raub. Die Geschwister sehen sich gezwungen, ihre neu gewonnenen Fähigkeiten einzusetzen, um die Verbrecher dingfest zu machen …

Gemeinsam mit den Geschwistern befindet sich der Leser quasi von Anfang an in einem großen Abenteuer. Die dargestellte Szenerie wirkt nicht nur auf die Protagonisten wahrhaftig überwältigend. Gleichzeitig ist die Atmosphäre unterschwellig bereits angespannt, nur lässt sich zu diesem Zeitpunkt die konkrete Bedrohung noch nicht ausmachen. Außer dem Leser scheint allerdings auch niemand daran Anstoß zu nehmen, die Stimmung zwischen den Kindern und ihrem Onkel wirkt recht gelöst.

Im weiteren Verlauf hat man allerdings häufiger das Gefühl, dass die drei Hauptprotagonisten ein wenig zu unbedarft vorgehen. Einerseits sind sie sich der Gefahrenlage durchaus bewusst. Andererseits stellen sie sich sehenden Auges den Verbrechern gegenüber, die mehr als einmal bewiesen haben, dass sie nicht lange fackeln und auch nicht vor roher Gewalt zurückschrecken. Sicherlich folgen auch regelmäßig mahnende Worte, zumeist entsteht allerdings das Gefühl es sei alles nur ein Spiel, und ginge nicht wortwörtlich um Leben oder Tod.

Fabian Lenk gestaltet ein interessantes Setting, dass einige Informationen für den Leser bereithält. Gleichzeitig visualisiert Thilo Krapp das Geschehen, überlässt dabei aber auch einen Großteil der Fantasie des Betrachters, was durchaus ansprechend ist. Auch wenn man vielleicht nach Beendigung der Lektüre mit dieser nicht recht warm geworden ist, so ist man dennoch neugierig auf den bereits angekündigten zweiten Band der Reihe.

 
 

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