Rezension

[REZENSION] Elantris

Redakteur: Kerstin Caywood

Titel: Elantris (OT: Elantris)
Autor: Brandon Sanderson
Übersetzer: Ute Brammertz, Karen Gerwig
Verlag: Piper
Reihe: -/-
Ausführung: Taschenbuch, 928 Seiten
Autor:
Brandon Sanderson, 1975 in Nebraska geboren, schreibt seit seiner Schulzeit phantastische Geschichten. Sein Debütroman »Elantris« avancierte in Amerika auf Anhieb zum Bestseller, und seit seiner großen Saga um die »Kinder des Nebels« gilt der junge Autor auch in Deutschland als einer der neuen Stars der Fantasy. Er lebt mit seiner Familie in Provo, Utah.

 

ELANTRIS

 

Bis vor 10 Jahren war Elantris die Stadt der Götter. Jeder Mensch der von dem magischen Shaod betroffen war, war auf einmal fähig – über Nacht – aus Staub Nahrung herzustellen, komplizierte Krankheiten zu heilen oder ein Haus ohne Wasserleitungen mit Wasser zu versorgen. Der Shaod traf Menschen aller Gesellschaftsschichten, ohne erkennbares Muster. Die Möglichkeiten waren unendlich und die Elantrier waren immer dabei, Gutes zu tun. Die Menschen profitierten von den magischen Fähigkeiten und ein jeder der in Elantris lebte wurde verehrt und war beliebt.

Doch dann geschah die Katastrophe, die Bewohner von Elantris veränderten sich, die Magie funktionierte nicht mehr und aus den wunderschönen Wesen mit weißen Haaren und leuchtender Haut wurden Kreaturen, die nicht tot und nicht lebendig waren. War das Shaod zuvor ein Segen, waren die Menschen, die dieser magischen Veränderung zum Opfer fielen, nun Ausgestoßene und wurden in die einst legendäre Stadt verbannt. Und nicht nur die Menschen veränderten sich, auch Elantris wurde von der leuchtenden, wunderschönen Stadt, zu einer Ruine, in der drei Banden um die Herrschaft und die damit verbundenen Essenseinheiten kämpften.

Als Raoden, der allseits beliebte Thronfolger von Arelon, über Nacht von dem Shaod getroffen wird, verheimlicht sein Vater die Transformation seines Sohnes und behauptet er sei verstorben, dabei lässt er ihn nach Elantris schaffen. Dort erwartet ihn ein Leben in Dreck, Schmerzen und Agonie. Doch der Thronfolger wäre nicht er selbst, wenn er nicht das Beste aus der Situation machen würde. Mit Hilfe eines neuen Verbündeten versucht er das Leben der Elantrier wieder lebenswert zu gestalten und den kranken Kreislauf von Hunger und Schmerz zu durchbrechen. Dabei stößt er auf allerlei Geheimnisse. Wird es ihm gelingen, das Geheimnis des Falls von Elantris zu lösen?

Auch die Verlobte des Kronprinzen, Sarene, die ein paar Tage nach Raodens angeblichem Tod in Arelon ankommt, beginnt die Welt der Menschen in Arelon auf den Kopf zu stellen. Schnell schöpft sie Verdacht, dass etwas an Raodens tragischem Tod faul ist und beginnt auf eigene Faust Nachforschungen anzustellen. Durch ihr fantastisches politisches Verständnis und ihre eigenständige Art schafft sie sich schnell Freunde und Feinde.

Bei Elantris handelt es sich um ein absolut geniales Meisterwerk von Brandon Sanderson. Die Vielschichtigkeit als auch die schnellen Richtungswechsel der Handlung haben mir unheimlich gut gefallen. Die Charaktere sind wahnsinnig gut herausgearbeitet und der Spannungsbogen baut sich bis zum Schluss auf und man fiebert bis zum Schluss mit, was nun aus Raoden, Sarene, den Bewohnern aus Elantris und Arelon werden wird.

Wer gerne Fantasy liest, ist hier richtig aufgehoben. Ein wirkliches Highlight für mich und als absolutes Plus: endlich mal keine Serie, die sich über 10 Bücher hinzieht, sondern eine in sich abgeschlossene Geschichte, die keine Wünsche offen lässt.

 

 
MUSS ICH HABEN!

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