Rezension

[REZENSION] Annabells Tagebuch

Redakteur: Christiane Demuth

Titel: Annabells Tagebuch
Autor: Gina Mayer
Illustrator: Gloria Jasionowski
Verlag: ars Edition
Reihe: Das Hotel der verzauberten Träume 2
empfohlenes Lesealter: ab 9 Jahren
Ausführung: Hardcover, 144 Seiten

 

Autor:
Gina Mayer war Werbetexterin, bevor sie mit dem Bücherschreiben begann. Heute hat sie eine Vielzahl an Romanen für Kinder und Erwachsene veröffentlicht. Aus ihrer Feder stammen z. B. die Reihen „Die Schattenbande“ (zusammen mit Co-Autor Frank Maria Reifenberg) und „Der magische Blumenladen“. Gina Mayer hat zwei Kinder und lebt mit ihrem Mann in Düsseldorf.

Illustrator:
Gloria Jasionowski, Jahrgang ´90, ist Illustratorin, lebt in Berlin und hat ihr Design-Studium an der Fachhochschule Münster mit dem Schwerpunkt Illustration abgeschlossen. Ihre ausdruckstarken, an den alt-osteuropäischen Stil angelehnten Figuren und die gern mal surrealistisch anmutenden Illustrationen ziehen Groß und Klein in ihren Bann.

 

ANNABELLS TAGEBUCH

 

Nachdem Joëlles Familie beschlossen hat die Ferien im Hotel der verzauberten Träume fortzusetzen und sie persönlich von ihrer besonderen Gabe erfahren hat, steht bereits das nächste Geheimnis vor der Tür. Durch ein blödes Missgeschick kann ein ganz fieser Albtraum entkommen und sich erneut bei seinem Träumer einnisten. Einzig Joëlle könnte helfen, doch wird ihr attestiert zu jung für ein solches Vorhaben zu sein. Lächerlich, denkt sie, und begibt sich selbst auf die Suche nach Antworten und einer Anleitung…

Fiese Träume hat niemand gern, es ist immer wieder eine Erleichterung dem Schrecken nach dem Aufwachen zu entkommen. Stellt man sich einmal vor jede Nacht damit konfrontiert zu werden, führt allein dies schon zu Angstzuständen. Man kann sich förmlich ausmalen wie es Flora, dem betroffenen Mädchen, und ihrer Familie gehen muss. Würde man da nicht auch sofort helfen wollen? Joëlles Anliegen ist entsprechend nachvollziehbar, auch wenn die Gefahr sich bereits spürbar ankündigt.

Der zweite Band greift wie beiläufig die wichtigsten Faktoren des ersten Bands auf, so dass keine relevanten Informationen fehlen, aber auch keine ausufernden Erklärungen notwendig sind. Schnell kann sich somit dem aktuellen Abenteuer gewidmet werden, das scheinbar noch einen Ticken mehr Aufmerksamkeit erfordert. Nicht nur die Neugierde der Protagonisten steigert sich stetig, auch der Leser ist mehr als gespannt auf den Verlauf des Geschehens, denn es werden enorme Kräfte freigesetzt, denen wohl niemand freiwillig begegnen möchte. Atemlose Spannung ist entsprechend garantiert und ein Alleingang der Kinder wohl vorprogrammiert. Freundschaft kennt schließlich keine Grenzen, auch wenn Mut natürlich nicht unterschätzt werden darf.

Inwiefern es Joëlle gelingt ihrer Freundin zu helfen und welche Geheimnisse sich zudem offenbaren muss nun jeder selbst herausfinden. Als kleines Schmankerl gibt es zum Schluss sogar schon den Ausblick auf eine weitere Fortsetzung, die hoffentlich nicht lange auf sich warten lässt.

 
Reihen-Info:
Fräulein Apfels Geheimnis
Annabells Tagebuch

 

 

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