Rezension

[REZENSION] Lennart Malmkvist und der überraschend perfide Plan des Olav Tryggvason

Redakteur: Anette Leister

Titel: Lennart Malmkvist und der überraschend perfide Plan des Olav Tryggvason
Autor: Lars Simon
Verlag: dtv
Reihe: Lennart Malmkvist 3
Ausführung: Taschenbuch, 384 Seiten

 

Autor:
Lars Simon, Jahrgang 1968, hat nach seinem Studium lange Jahre in der IT-Branche gearbeitet, bevor er mit seiner Familie nach Schweden zog, wo er als Handwerker tätig war. Heute lebt und schreibt der gebürtige Hesse wieder in der Nähe von Frankfurt am Main. Bisher sind von ihm bei dtv die Comedy-Romane ›Elchscheiße‹, ›Kaimankacke‹ und ›Rentierköttel‹ sowie der Urban-Fantasy-Roman ›Lennart Malmkvist und der ziemlich seltsame Mops des Buri Bolmen‹ erschienen. Lars Simon ist ein Pseudonym.

 

LENNART MALMKVIST UND DER ÜBERRASCHEND PERFIDE PLAN DES OLAV TRYGGVASON

 

Nachdem der zweite Band aus der Lennart Malmkvist Trilogie den Leser mit einem überaus fiesen Cliffhanger in den Seilen hängen gelassen hat, war es eine wahre Erlösung endlich den Abschlussband um den Zauberer wider Willen in der Hand halten zu können.

In diesem finalen Band findet zusammen, was zusammen gehört und diverse Rätsel erhalten eine Auflösung. Wer gerne bis zum Schluss im Dunkeln tappen möchte, sollte sich den Prolog zu Beginn vielleicht besser bis zum Ende der Geschichte aufsparen, denn wer gut kombinieren kann, erfährt hier vielleicht mehr als ihm vor der finalen Auflösung lieb ist.

Da nicht nur die Hauptfiguren der Reihe in diesem Band eine Rolle spielen, sondern neben neuen Nebencharakteren auch einige, die ihren Auftritt bereits im ersten und zweiten Teil der Trilogie hatten, hätte ich mir in diesem Fall ein “Wer ist wer” sowie ein “Was bisher geschah” gewünscht, denn es kam leider das eine oder andere Mal vor, dass ich nicht mehr genau wusste, wo ich eine bestimmte Person einzuordnen hatte und wie sie in das Geschehen involviert war. Dies ist einer der Nachteile, wenn zwischen zwei Bänden einer Reihe viel Zeit vergangen ist, seit man den letzten gelesen hat. Was mir jedoch gut gefallen hat, war die Aufführung der Zaubersprüche und magischen Begriffe im Anhang, die in der Lennart-Malmkvist-Reihe verwendet werden.

Handlungsbedingt ist dieser Teil im Gegensatz zu den beiden Vorgängern weniger mopslastig, auch die Rolle des Keksdosenorakels fand ich in den vorangegangenen Bänden witziger, dafür trumpft dieser Band mit dem neu eingeführten Charakter des Seeräuber-Kapitäns Darraben auf, der mein heimlicher Star in dieser Geschichte war.
In der zweiten Hälfte hatte das Buch für mich ein paar Längen bis es zum Showdown und der Auflösung kam. Hier überzeugten mich einige Wendungen mehr als andere, insgesamt waren jedoch alle Offenbarungen die Geschichte und Charaktere betreffend für mich zufriedenstellend.

Wer Spaß an den beiden ersten Abenteuern von Lennart Malmkvist hatte, kommt um den finalen Abschlussband nicht herum, zumal es der fiese Cliffhanger am Ende von “Lennart Malmkvist und der ganz und gar wunderliche Gast aus Trindemossen” gar nicht zulässt, dass man die Trilogie nicht zu Ende liest.
Ein kleiner Wermutstropfen war für mich, dass ich von einigen liebgewonnenen Figuren weniger zu lesen bekam als in den Vorgängerbänden, was zum Teil dem gewachsenen Personal, aber auch der Entwicklung der gesamten Geschichte geschuldet war.
Dennoch empfehle ich die Trilogie von Herzen gerne weiter!
 
 
Reihen-Info:
Lennart Malmkvist und der ziemlich seltsame Mops des Buri Bolmen
Lennart Malmkvist und der ganz und gar wunderliche Gast aus Trindemossen
Lennart Malmkvist und der überraschend perfide Plan des Olav Tryggvason

 

 

MUSS ICH HABEN!

 

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