Rezension

[REZENSION] Die Macht der Kristalle

Redakteur: Christiane Demuth

Titel: Die Macht der Kristalle
Autor: Aniela Ley
Verlag: dtv
Reihe: Lia Sturmgold 1
empfohlenes Lesealter: ab 10 Jahren
Ausführung: Hardcover, 240 Seiten
Autor:
Aniela Ley war von Kindesbeinen an ein Bücherwurm, getrieben von der Hoffnung, dass sich zwischen den Buchdeckeln ein Tor in eine fantastische Welt öffnet. Nachdem sie als Autorin viele solcher Buchwelten selbst schöpfen durfte, weiß sie, dass dieses Tor immer dort ist, wo gelesen wird.

 

DIE MACHT DER KRISTALLE

 

Durch einen missglückten Zauber kommt es zu einem Körpertausch der etwas anderen Art, denn plötzlich steckt Lia in einem Elfenkörper, einem Wesen, von dem sie bis gerade keine Kenntnis hatte, dass es wahrhaftig existiert. Und doch muss sie nun wohl oder übel mit der neuen Situation umgehen, denn Prinzessin Asalia fühlt sich pudelwohl in Lias Menschenkörper und hat nicht vor den Platz so schnell wieder zu räumen. Gemeinsam mit Asalias Bruder macht Lia sich auf in die Welt der Elfen, die die ein oder andere Überraschung für sie bereit hält – in der aber auch Gefahren lauern..

Sehr schnell und unweigerlich fragt man sich als Leser, ob Lias Mutter tatsächlich nicht merkt, dass ihre Tochter sich innerlich verändert hat, obwohl sie äußerlich augenscheinlich dieselbe ist. Schließlich besitzt die Prinzessin einen deutlich ausgeprägteren Charakter, den sie auch gerne zur Schau stellt. Andererseits handelt es sich dabei schlussendlich um einen Nebenaspekt, weshalb dieser womöglich nicht in Gänze logisch erscheinen muss.

Auch der Körpertausch als solcher steht gar nicht unbedingt im Vordergrund, vielmehr ist es diese besondere Welt, in die Lia eintaucht und die ihr die Wichtigkeit mancher Dinge aufzeigt. Auch der Leser lässt sich gerne entführen auf diese magische Reise, die auf humorvolle und natürliche Art und Weise für Unterhaltung sorgt, gleichzeitig aber auch nachdenkliche Töne anschlägt. Entsprechend wird auch die Fantasie entfesselt und die Rationalität beiseite geschoben. Und doch lassen sich einige Passagen ohne weiteres in die Menschenwelt übertragen, wenn sie dort vielleicht auch von anderer Tragweite sind.

Auch wenn nicht alle Charaktere den Leser für sich einnehmen können – vermutlich besteht dieser Anspruch auch gar nicht – handelt es sich doch um einen zauberhaften Auftakt, der bereits Möglichkeiten erahnen lässt inwiefern es vor allem im Zusammenspiel der verschiedenen Lebensformen weitergehen kann.

 
 
MUSS ICH HABEN!

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