Rezension

[REZENSION] Weihnachten in Cornwall

 

Redakteur: Julia Ehrenberg

Titel: Weihnachten in Cornwall
Autorin: Mila Summers
Verlag: Independently published
Reihe: -/-
Ausführung: Taschenbuch, 308 Seiten
Autorin:
Mila Summers wurde 1984 in Würzburg geboren, wo sie auch heute noch mit ihrem Mann, ihrer Tochter und ihrem kleinen Sohn lebt. Sie studierte Europäische Ethnologie, Geschichte und Öffentliches Recht und erfüllte sich mit der Veröffentlichung ihres ersten märchenhaften Kurzromans „Küss mich wach“ einen großen Traum. Wenn sie nicht gerade Windeln wechselt, auf Reisen geht oder in den Büchern schmökert, die sich auf ihrem SuB häufen, gilt ihre Leidenschaft dem Schreiben humorvoller und romantischer, sowie dramatischer Geschichten.

 

WEIHNACHTEN IN CORNWALL

 

Amy ist Lektorin eines großen Verlages. Doch scheinbar ist sie dem Starautor des Verlages auf den Schlips getreten, denn ihr Chef schickt sie in den Zwangsurlaub. Und das ausgerechnet kurz vor Weihnachten. Amy beschließt, zu ihrer Tante nach Cornwall zu fahren. Die hat für ihre Buchhandlung an einem Preisausschreiben teilgenommen. Der Gewinn: Ausgerechnet eine Lesung des Autors, wegen dem Amy gerade im Zwangsurlaub ist.

Weihnachten in Cornwall ist ein winterlicher Liebesroman. Er wird abwechselnd aus der Sicht von Amy und Colin, einem Koch aus dem kleinen Dorf in Cornwall, in dem die Buchhandlung von Amys Tante ist, erzählt.

Die Geschichte an sich ist recht vorhersehbar. Das stört mich bei Liebesgeschichten meist nicht. Auch hier fand ich das nicht schlimm. Was mich gestört hat, war dagegen die Tatsache, dass ich Amy nicht so richtig sympathisch finde. Sie ist irgendwie recht verpeilt und auch recht passiv. Als ihr Chef sie in den Zwangsurlaub schickt, fragt sie nicht, warum. Als der Autor, der daran Schuld ist, in den Ort kommt, sagt sie ihrer Tante nicht, dass sie ein Problem damit hat.

Colin dagegen ist ein sehr sympathischer Protagonist. Er hat auch so seine Probleme, seine konnte ich dabei aber viel besser nachvollziehen.

Besonders toll fand ich allerdings tatsächlich die Nebenfiguren. Lin und Val, zwei Freundinnen von Amy, oder auch der Bruder von Colin sind witzig, lebendig und sympathisch. Diesen Figuren verdanke ich es, dass ich immer wieder schmunzeln musste.

Das ganze Buch liest sich wirklich schnell, ich hatte ein paar vergnügliche Lesestunden damit. Insgesamt ist es wirklich ein schöner winterlicher Liebesroman, der mich aber aufgrund meiner Probleme mit der Protagonistin mit etwas gemischten Gefühlen zurücklässt.

 
 

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