Film-Rezension

[FILM-REZENSION] Skyscraper

Redakteur: Christiane Demuth

Titel: Skyscraper
Regie: Rawson Marshall Thurber
Darsteller: Dwayne Johnson, Neve Campbell, Noah Taylor, Roland Moller u.a.
Studio: Universal Pictures Germany GmbH
Reihe: -/-
FSK: ab 12 Jahren
Laufzeit: ca. 102 Minuten

 

SKYSCRAPER

 

Nach einem verheerenden Unglück schafft Will Sawyer den Weg zurück in ein geregeltes Leben und kommt mit seiner kleinen Sicherheitsfirma gut über die Runden. Als ihm ein ehemaliger Kollege und Freund einen wahrlich gigantischen Auftrag verschafft kann er es zunächst gar nicht glauben, doch schon bald zieht Sawyer mit seiner Familie ins The Pearl, den höchsten Wolkenkratzer der Welt, um dort für die notwendige Sicherheit zu sorgen. Es bahnt sich allerdings eine Katastrophe an, denn plötzlich gerät die 96. Etage in Brand und das Feuer schon bald außer Kontrolle. Will Sawyer wird zum Gejagten, der nur ein Ziel hat: Seine Familie aus dem Inferno zu retten.

„Skyscraper“ vereint gleich mehrere Mentalitäten in einem Film. Einerseits folgt vieles dem Motto: Höher, schneller, weiter – wie von der Menschheit in vielerlei Hinsicht immer wieder angestrebt. Andererseits wird aber auch der Zusammenhalt und die bedingungslose Liebe zur Familie thematisiert und dargestellt. Trotz Handicap begibt sich Hauptfigur Will Sawyer, großartig gespielt von Dwayne Johnson, sehenden Auges in Gefahrensituationen, denn hier geht es nicht um seine eigenen Befindlichkeiten. Sicherlich stellt sich die Frage, ob ein solch dramatisches Szenario tatsächlich Realität werden kann, doch im Grunde möchte man dies doch eigentlich gar nicht wirklich wissen. Fakt ist, dass man emotional nah dran ist und mitfiebert, in der Hoffnung eines positiven wie spektakulären Ausgangs.

Im Hinblick auf Gewalt, Zerstörung und unheimlich viel Getöse mag der Film ein wenig an Bruce Willis und „Stirb langsam“ erinnern. Nichtsdestotrotz sind Vergleiche jedweder Art immer eine subjektive Angelegenheit, jedes Werk – vor allem bei anderer Storyline – sollte für sich betrachtet werden.

Nachdem der Zuschauer eine kurze Einführung erhält mit wem und was man es voraussichtlich zu tun bekommen wird, spielt sich das Geschehen schon bald in sehr engem Rahmen und ausschließlich im und in kurzem Umkreis zum Wolkenkratzer ab. Auch die zeitliche Begrenzung muss unbedingt im Blick gehalten werden, schließlich breitet sich ein solch außer Kontrolle geratenes Feuer nicht über Stunden/Tage/Wochen aus. Da zählt jede Sekunde und das wird auch auf den Gesichtern der Protagonisten deutlich, die verzweifelt nach einem Ausweg suchen und in ihrem Fortkommen immer wieder Hindernissen gegenüberstehen.

Bei knapp 1 1/2 Stunden reiner Laufzeit darf man in diesem Fall natürlich keine ausgeklügelte oder unvorhersehbare Geschichte erwarten, die Zeit ist einfach zu knapp um in die Tiefe zu gehen. In der Regel jedoch greift man bewusst nach einem solchen Film, wenn man sich am Abend gut unterhalten und berieseln lassen möchte – und genau da passt die Mischung 1A.

 
 

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