Rezension

[REZENSION] Hello Santa

 

Redakteur: Anette Wolf

Titel: Hello Santa
Autor: Julia Cawley, Vera Schäper, Saskia van Deelen
Verlag: Thorbecke
Reihe: -/-
Ausführung: Hardcover, 168 Seiten
Autor:
Julia Cawley ist freie Fotografin. Nach fünf Jahren in New York ist ihre derzeitige Wahlheimat in Hamburg. Ihre Fotos sind in diversen Kochbüchern und Food-Magazinen zu finden. Sie betreibt außerdem seit vielen Jahren den Food-Blog Liz & Jewels.

Vera Schäper ist Grafikdesignerin und Dozentin aus Köln, wo Sie Buch- und Magazinkonzepte entwickelt. Gemeinsam mit Jens Rehling betreibt sie das Designbüro vrej. Vera liebt Yoga und macht Zurzeit eine Ausbildung zur Bewusstseinstrainerin.

Saskia van Deelen lebt in Hamburg, ist Diplomkauffrau, Ernährungsberaterin und kocht, backt, schreibt, stylt und fotografiert leidenschaftlich gern auf ihrem Foodblog Dee’s Küche.

 

HELLO SANTA

 

Im letzten Jahr hat mich das Buch “Hello Snow” des Autorinnentrios durch die Adventszeit begleitet und da ich es so unheimlich schön finde, habe ich mich sehr gefreut, dass mit “Hello Santa” ein weiterer Begleiter für den Winter vorgelegt wurde, der wiederum mit wunderschönen Fotos und auf die Jahreszeit abgestimmten Rezepten aufwartet.
Tatsächlich konnten mich die Rezepte in diesem Buch sogar mehr begeistern als die aus dem Vorgänger “Hello Snow”, da ich in der Advent- und Weihnachtzeit in erster Linie nach neuen Backrezepten Ausschau halte und weniger nach Hauptgerichten für festliche Menüs.
Bei “Hello Snow” lag der Fokus auf dem Kochen, bei “Hello Santa” liegt er auf dem Backen, was potentiellen Käufern bereits durch den Untertitel der Bücher verdeutlicht wird.

Die Rezepte sind unterteilt in folgende Rubriken:
– Nussiges
– Würziges
– Fruchtiges
– Schokoladiges
– Weitgereistes
– Zuckersüßes
Tipps zum Backen und ein alphabetisches Register runden den Rezeptteil des Buches gelungen ab.

Meine Favoriten sind die Rezeptrubriken “Nussiges” und “Zuckersüßes”, aber das entscheidet ja immer der persönliche Geschmack, von daher finde ich den Rundumschlag mit verschiedenen “Hauptdarstellern” in der Zutatenliste sehr gelungen, auch wenn ich selbst eher wenige Rezepte zum Nachbacken im Kapitel “Fruchtiges” gefunden habe, weil ich beispielsweise kein Freund von Pflaumenmus oder Amarenakirschen bin.

Die wundervoll stimmigen und großformatigen Fotos verschneiter und nächtlicher Winterlandschaften laden ein weiteres Mal zum Träumen und Entspannen ein. Es sind auch kurze Begleittexte enthalten, wobei es mir persönlich ausreicht die schönen Fotos zu betrachten, bevor ich weiter in den Rezeptvorschlägen stöbere.

Im Buch sind einige Rezepte enthalten, die mit wenigen Zutaten und relativ wenig Aufwand umzusetzen und darüber hinaus als selbstgemachte Grüße aus der Küche zum Verschenken geeignet sind. Besonders unter diesen Rezepten sind viele dabei, die ich in der Vorweihnachtszeit ausprobieren möchte.
Neben Zutatenliste und Zubereitungsfolge weisen alle Rezepte auch einen zusätzlichen Tipp auf. Auch Zeitangaben für die Herstellung und die Menge, die man aus einem Rezept erhält, fehlen nicht.
Die Kekse sind meist aus Kugeln geformt oder von der Rolle geschnitten, was weniger Zeitaufwand bedeutet als bei der Herstellung von klassischen Ausstechplätzchen. So schön ich ausgestochene Plätzchen finde, so genieße ich jedoch das Backen von Teigen, die mit weniger Auswand zu verarbeiten sind, meist mehr. Die Weihnachtsbäckerei soll schließlich nicht in Stress ausarten ;)

Wem das Konzept von “Hello Snow” zusagte, wird auch an diesem Buch Spaß haben. Bei der Rezeptauswahl ist zu beachten, dass der Fokus dieses Mal auf dem Backen statt auf dem Kochen liegt.
Außer für den Eigengebrauch finde ich diese Koch&Back-Tablebooks auch wunderschön zum Verschenken an Liebhaber besonderer Bücher geeignet, die selbst gerne Kochen oder Backen.

 

 
MUSS ICH HABEN!

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