Rezension

[REZENSION] Raserei (Hörbuch)

Redakteur: Christiane Demuth

Titel: Raserei
Autor: Benjamin K. Scott
Sprecher: Benrd Reheuser
Verlag: Lübbe Audio
Reihe: London Dark 1
Ausführung: Hörbuch-Download mp3, ca. 112 Minuten
Autor:
Aufgewachsen im Schatten von Bücherregalen, die sich unter den düsteren Werken Edgar Allan Poes, H. P. Lovecrafts und Sir Arthur Conan Doyles bogen, wurde Scotts Faszination für phantastische Literatur früh geweckt. Recherchereisen während seines Studiums der Geschichte und Kunstgeschichte führten ihn schließlich auf die Britischen Inseln, wo er nicht nur seine Wahlheimat fand, sondern auch die Inspiration für die Reihe um den eigenwilligen Ermittler Graham Cluskey.
 
Sprecher:
Bernd Reheuser war neun Jahre lang Ensemblemitglied im Theater der Keller in Köln und zuvor vier Jahre lang Chefsprecher des WDR. Man kennt seine Stimme aus unzähligen Dokumentar- und Tierfilmen für WDR, Arte, 3sat und ARD, sowie von vielen Kinderhörbüchern und Hörspielen. Bernd Reheuser ist regelmäßig im Fernsehen zu sehen, so u. a. im TATORT, in dem preisgekrönten TV-Zweiteiler CONTERGAN und der Familienserie ALLES WAS ZÄHLT.

 

RASEREI

 

Es ist ein regelrechtes Blutbad, das König George IV. und Teile seines Gefolges anrichten, von dem niemand so recht sagen kann wann und wie es seinen Anstoß nahm. Constable Graham Cluskey wird die Aufgabe zuteil der noch immer vorherrschenden Raserei Einhalt zu gebieten sowie das Geschehen aufzuklären. Das soeben gegründete Scotland Yard bekommt es in seinem ersten Fall mit unvergleichlicher Brutalität und zahlreichen Verwirrungen zu tun.

Als Hörer sieht man die Grausamkeit, mit der die Bestien – anders kann man sie schon gar nicht mehr betiteln – vorgehen, direkt vor sich. Nichtsdestotrotz ist man überzeugt, dass es eine rationale Erklärung für das alles geben muss, so mysteriös der Ausbruch des Wahnsinns auch erscheinen mag. Sicherlich werden sämtliche Erklärungsversuche durchaus geprüft, egal ob sie reell erscheinen oder nicht, so richtig zufrieden scheint aber selbst der Constable zunächst nicht zu sein.

Graham Cluskey ist dem Hörer von Anfang an sympathisch, weshalb es ein Leichtes ist sich mit ihm im London des 19. Jahrhunderts zu bewegen, mal mehr mal weniger sichtbar. Obwohl er nicht weiß auf was für einen Gegner er sich einlässt, scheut er die Gefahr nicht, begibt sich manches Mal sogar sehenden Auges hinein. Über die Notwendigkeit dessen lässt sich allerdings streiten..

Die erste Folge der ‘London Dark’-Reihe macht ihrem Titel alle Ehre und legt ein wahrlich rasantes Tempo vor. Nicht immer sind Gedankengänge sogleich nachvollziehbar oder gar logisch, die Neugierde jedoch wird entfacht, so dass man wissen möchte was es mit dem ominösen Gebaren auf sich hat. Bis es aber so weit ist muss man sich entweder ein wenig gedulden oder sofort die zweite Folge hören, denn dort wird die Geschichte fortgesetzt.

 
 
MUSS ICH HABEN!

 

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