Rezension

[REZENSION] Die Wahrheit der Gloria Scott (Hörspiel)

Redakteur: Christiane Demuth

Titel: Die Wahrheit der Gloria Scott
Autor: Viviane Koppelmann
Sprecher: Johann von Bülow, Florian Lukas u. a.
Verlag: DAV
Reihe: Sherlock & Watson 10
Ausführung: Hörspiel, ca. 90 Minuten, 2 CDs
Sprecher:
Johann von Bülow, Florian Lukas, Stefan Kaminski, Kai Magnus Sting, Peter Jordan, Fritzi Haberlandt, Heikko Deutschmann, Ingo Hülsmann, Ben Münchow, Lisa Hrdina, Henning Nöhren, Christopher Nell, Peter Moltzen, Jan Bluthardt, Sebastian Graf, Timo Weisschnur, Johanna Griebel, Hanns Jörg Krumpholz, Nele Rosetz, Britta Steffenhagen, Franziska Troegner, Frauke Poolman, Engelbert von Nordhausen, Thomas Arnold, Nina Weniger u.v.a.

 

DIE WAHRHEIT DER GLORIA SCOTT

 

Die zweite Staffel ist geprägt von Geheimnissen und mysteriösen Hinweisen, die, manchmal auf Umwegen, manchmal geradewegs, auf einen zentralen Punkt zusteuern. Zum Abschluss erwartet den Hörer und die Protagonisten eine Reise in die Vergangenheit. Sherlock, damals noch Chemie-Student an der University of Edinburgh, trifft auf zwielichtige Gestalten und sieht sich unversehens mit seinem ersten Fall konfrontiert.

Langsam aber sicher beginnt auch Watson zu begreifen was die Schnitzeljagd der vorangegangenen Folgen zu bedeuten hat. Der Hörer sieht natürlich ebenfalls klarer, einige Aspekte hatte man allerdings bereits im Vorfeld auf dem Schirm und wartet nur auf die Bestätigung der sich daraus entwickelten Theorien. Nichtsdestotrotz wartet „Die Wahrheit der Gloria Scott“ durchaus mit der ein oder anderen Überraschung auf, die man so wohl nie vorhergesehen hätte. Entsprechend sinnvoll ist eine weiterhin konzentrierte Herangehensweise, um nicht noch auf den letzten Metern abgehängt zu werden.

Es ist wahrlich interessant zu verfolgen wie Sherlock als reiner Einzelkämpfer agiert – die Begegnung mit John Watson hat schließlich noch nicht stattgefunden. Auch scheint er im Vorfeld noch nie mit dem Gedanken gespielt zu haben eine detektivische Laufbahn einzuschlagen, wodurch er zwangsläufig unbedarfter erscheint. Außerdem ist man ständig versucht sein Handeln damals mit seinen aktuellen Fähigkeiten zu vergleichen, um die Weiterentwicklung nachvollziehen zu können.

Geschickt wird der Bogen immer wieder von den damaligen Ereignissen zur Gegenwart gelenkt, so dass sich ein Gesamtkonstrukt ergibt, das einiges zu bieten hat. Das erste Aufeinandertreffen mit inzwischen altbekannten Charakteren fügt sich ebenso ins Bild wie auch das Enttarnen von Kommentatoren auf Watsons Blog, die man bisher nicht unbedingt einordnen konnte. Ein absolut würdiger Abschluss dieser zweiten Staffel, aber doch sicher nicht das Ende der Serie .. Oder?

MUSS ICH HABEN!

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