Rezension

[REZENSION] Die Ordnung des Todes

Redakteur: Christiane Demuth

Titel: Die Ordnung des Todes
Autor: Anni Bürkl
Verlag: Independently published
Reihe: Wolf Nowak 2
Ausführung: eBook, 200 Seiten

 

Autor:
Mein Name ist Anni Bürkl, ich bin Wienerin und lebe hier mit Mann und Katze.
Seit den Neunzigerjahren als Autorin, Journalistin, Ghostwriter und Lektorin tätig, ab dem Jahr 2001 freiberuflich.
Gerne übernehme ich daneben auch die Verantwortung für Ihre Publikationen als Textchefin oder Chefredakteurin. Mit meiner umfangreichen Erfahrung in den Bereichen Wirtschaftsjournalimus sowie Literatur berate und betreue ich erfolgreich Autorinnen und Autoren bei der Verwirklichung ihrer Buchprojekte.
Privat engagiere ich mich ehrenamtlich im Sprachencafe (Deutsch Konversation), bei den Vienna Greeters (Stadtspaziergänge für Gäste in Wien) und fallweise in der Flüchtlingsbetreuung.

 

DIE ORDNUNG DES TODES

 

Wolf Nowak hatte seine alte Jugendliebe gerade erst wiedergefunden, als diese während einer Schießerei im Krankenhaus als Geisel genommen wird. Nowak ist außer sich und sieht es als seine oberste Pflicht an Toni unversehrt aus den Fängen des Täters zu befreien. Dieser jedoch verfolgt seinen ganz eigenen Plan, der die Ermittler gehörig ins Schwitzen bringt. Kann Nowak seinem Team in dieser Situation überhaupt eine Hilfe sein?

Kaum dass Revierinspektor Nowak wieder glücklich vereint mit seiner Antonia ist, wird sie ihm durch einen perfiden Zufall entrissen. Verständlich, dass ihm von da an nur noch eins durch den Kopf spukt: Du musst Toni retten. Doch so sehr der Leser sich in seine Gedanken hineinversetzen kann, man hält immer auch den Blick auf den Rest der Kriminalpolizei sowie den aktuellen Fall gerichtet. Möglicherweise gibt es sogar Zusammenhänge zwischen den Handlungssträngen, die sich auf den ersten Blick nicht erschließen oder gar zunächst offensichtlich erscheinen, dann aber einen viel komplexeren Hintergrund haben. Entsprechend sollte man sich nicht auf einen Aspekt beschränken, sondern immer das Ganze sehen.

Begann „Häusermord“, Nowaks erster Fall, noch recht verhalten, ist die Spannung dieses Mal von Anfang an und weitestgehend durchgängig vorhanden. Somit vermag das Geschehen den Leser schnell zu fesseln, auch wenn das Fortschreiten der Handlung hin und wieder ins Stocken gerät. Gemeinsam mit Nowak, dessen Denken schon bald wie vernebelt scheint, macht man sich auf den Weg der Situation Herr zu werden, um einem möglichst glimpflichen Ausgang bemüht. Von Zeit zu Zeit begibt man sich auch an Tonis Seite, doch erhält man dort zu wenig Hinweise auf die tatsächlichen Hintergründe, die zu dieser Tat führten. Die ein oder andere Theorie kann sich zwar durchsetzen, eine konkrete Lösung zeichnet sich jedoch nicht ab.

Mit der Zeit lichtet sich das Dickicht, lose Fäden werden gekonnt miteinander verknüpft, so dass ein Konstrukt entsteht, das einerseits relativ simpel gestrickt, andererseits aber auch komplex erscheint. Bis zum Schluss fiebert der Leser dem Ausgang entgegen, denn geschickt platzierte Überraschungsmomente liefern immer wieder neuen Zündstoff und sorgen für Verwirrung ob des weiteren Verlaufs. Nicht alles ist wie es scheint, doch alles ist möglich.

 

Reihen-Info:
Band 1: Häusermord

 

 

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