Rezension

[REZENSION] Bei Ankunft Mord

Redakteur: Christiane Demuth

Titel: Bei Ankunft Mord (OT: A Shot in the Dark)
Autor: Matthew Costello / Neil Richards
Übersetzer: Sabine Schilasky
Verlag: Bastei Lübbe be
Reihe: Mydworth 1
Ausführung: eBook, 157 Seiten
Autor:
Matthew Costello ist Autor erfolgreicher Romane wie Vacation (2011), Home (2014) und Beneath Still Waters (1989), der sogar verfilmt wurde. Er schrieb für verschiedene Fernsehsender wie die BBC und hat dutzende Computer- und Videospiele gestaltet, von denen The 7th Guest, Doom 3, Rage und Pirates of the Caribbean besonders erfolgreich waren. Er lebt in den USA.

Neil Richards hat als Produzent und Autor für Film und Fernsehen gearbeitet sowie Drehbücher für die BBC, Disney und andere Sender verfasst, für die er bereits mehrfach für den BAFTA nominiert wurde. Für mehr als zwanzig Videospiele hat der Brite Drehbuch und Erzählung geschrieben, u.a. The Da Vinci Code und, gemeinsam mit Douglas Adams, Starship Titanic. Darüber hinaus berät er weltweit zum Thema Storytelling. Bereits seit den späten 90er Jahren schreibt er zusammen mit Matt Costello Texte, bislang allerdings nur fürs Fernsehen.

Seit 2013 schreiben das transatlantische Duo Matthew Costello und Neil Richards die Serie CHERRINGHAM, in der inzwischen 34 Folgen erschienen sind. MYDWORTH ist ihr neues gemeinsames Projekt.

 

BEI ANKUNFT MORD

 

Bereits bei ihrer Ankunft in England kommt es für Sir Harry und seine amerikanische Ehefrau Kat zu unvorhergesehenen Turbulenzen. Das ist allerdings noch gar nichts gegen die Ereignisse, deren Zeuge sie später auf dem Anwesen von Harrys Tante Lady Lavinia werden sollen. Das Ehepaar Mortimer, beide bestens vertraut mit ungewöhnlichen wie undurchsichtigen Situationen, lässt sich nicht lange bitten und nimmt die feine Gesellschaft ganz genau in Augenschein.

Das Autorengespann Matthew Costello und Neil Richards kennt der ein oder andere möglicherweise bereits auf Grund der Cherringham-Krimiserie. Nun also Mydworth. Ein beschauliches Städtchen, in dem kaum etwas Aufsehenerregendes passiert, doch dann geschieht plötzlich ein Mord.

Der Leser hat sich schnell eingefunden in der Mentalität der Protagonisten, auch wenn einige von ihnen augenscheinlich etwas zu verbergen haben. Dennoch muss man mehr als einmal feststellen, dass bei weitem nicht immer das Offensichtliche zutrifft. Vielmehr sollt auf Zwischentöne und vor allem das nicht Gesagte geachtet werden, dort finden sich die meisten Hinweise.

Währenddessen lernt man einerseits die Charaktere, aber auch die Gepflogenheiten jener Zeit – schließlich spielt die Serie Ende der 20er Jahre – besser kennen. Anfangs muss man sich dies noch bewusst machen, wenn man über etwas stolpert und es für rückständig erachtet, aber mit der Zeit findet man sich immer leichter in der Vergangenheit zurecht. So ist es auch kein Wunder, dass Lord und Lady Mortimer schnell die Sympathien einheimsen. Sie umgibt eine leicht geheimnisvolle Note, die die Neugierde weckt auf das was da noch kommen wird. Die nächsten Folgen der Serie sind glücklicherweise bereits angekündigt.

 
 
MUSS ICH HABEN!

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