Rezension

[REZENSION] Die Crumply-Morde oder Das Zeichen der Vier (Hörspiel)

Redakteur: Christiane Demuth

Titel: Die Crumply-Morde oder Das Zeichen der Vier
Autor: Viviane Koppelmann
Sprecher: Johann von Bülow, Florian Lukas u. a.
Verlag: DAV
Reihe: Sherlock & Watson 6
Ausführung: Hörspiel, ca. 98 Minuten, 2 CDs
Sprecher:
Johann von Bülow, Florian Lukas, Stefan Kaminski, Kai Magnus Sting, Peter Jordan, Britta Steffenhagen, Fritzi Haberland, Thomas Arnold, Ingo Hülsmann, Udo Schenk, Barbara Philipp, Steffi Kühnert, Toni Arnango, Kathrin Angerer, Frauke Poolmann, Nele Rosetz, Franziska Troegner, Engelbert von Nordhausen, Peter Moltzen, Christopher Nell u.v.a.

 

DIE CRUMPLY-MORDE ODER DAS ZEICHEN DER VIER

 

Fünf Jahre nach Holmes’ Tod hat John Watson noch immer keine Antwort auf die Frage gefunden, weshalb Moriartys Falle zuschnappen konnte. Doch es bleiben noch unzählige Geschichten, die erzählt werden wollen, so dass zumindest die Erinnerung an Sherlock immer weiter am Leben gehalten wird. Nach wie vor ist ihm nicht jeder wohlgesonnen, was zuweilen auf seine unberechenbaren Art, manches Mal aber sicher auch auf puren Neid zurückzuführen ist.

Gleich mehrere Handlungsstränge hat der vorliegende 6. Fall zu bieten. Während Holmes versucht dem Crumply-Mörder auf die Schliche zu kommen, bittet Mary Morstan – spätere Watson – ihn um Hilfe bei der Suche nach ihrer verschwundenen Tante. Außerdem zieht eine seltsame Überfallserie die Neugierde auf sich, schließlich verbleibt die Beute ohne Aufsehens am Tatort. Könnte es die ein oder andere Verbindung geben oder hat Holmes es tatsächlich mit ganz und gar unabhängigen Fällen zu tun?

Auch wenn man bereits mit Sherlock Holmes in Berührung gekommen ist – was höchstwahrscheinlich der Fall ist – so ist es dennoch nicht verwunderlich, wenn seine Art zu Denken und gleichzeitig nahezu präzise Schlussfolgerungen zu treffen, noch immer zu schnell für den Hörer ist. Nichtsdestotrotz versucht man sämtliche Erläuterungen nachzuvollziehen, um zumindest im Nachhinein den Blick für das Gesamtbild zu erlangen.

Schön mitzuerleben ist diesmal das erste Aufeinandertreffen zwischen Mary und John, auch wenn sie gleich zu Beginn der Annäherung in eine brenzlige Situation gelangen. Überhaupt kommt es immer mal wieder zu kleinen explosiven Spitzen, wodurch Hörer wie Protagonisten in Atem und die Handlung lebendig gehalten werden. Gegenwärtige Einwürfe diverser Blog-Leser wirken womöglich mitunter störend, sollten aber nicht einfach abgetan werden, vielleicht ist unterschwellig eine feine andere Note verborgen.

Mit den „Crumply-Morden“ gelingt ein großartiger Start in die zweite Staffel, die Sprecherleistungen sind auf höchstem Niveau anzusiedeln, mehr ist dazu nicht zu sagen.

 
 
MUSS ICH HABEN!

 

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