Redakteur: Anette Wolf
Titel: How It All Ends (OT: How It All Ends)Autorin & Illustratorin: Emma Hunsinger
Übersetzerin: Annette von der Weppen
Verlag: Carlsen
Reihe: -/-
empfohlenes Lesealter: ab 10 Jahren
Ausführung: Softcover, 304 Seiten


HOW IT ALL ENDS
„How it all ends“ ist eine einfühlsame, aber auch freche und vor allem aus dem Leben gegriffene Story.
Emma Hunsinger erzählt von Tara, die ebenso wie zwei andere Schüler*innen eine Klasse überspringen darf. So werden sie ein Jahr früher auf die High School versetzt.
Bereits im Vorfeld macht Tara sich viele Gedanken und Sorgen darüber, wie es ihr auf der High School ergehen wird. Hier gehört sie mit Abstand zu den jüngsten Schüler*innen. Das Verhalten der Schülerschaft auf der High School ist ein ganz anderes verglichen mit der Middle School.
Auf der High School geht es erwachsener zu. Jeder will cool sein und dazugehören. Mitschüler*innen daten sich und knutschen herum. Die Schüler*innen sind auf der Schwelle von der Kindheit zum Erwachsenwerden. Sie versuchen ihren Platz zu finden und sich dabei nicht selbst zu verlieren.
Dass das alles andere als einfach ist, merkt Tara spätestens an dem Zeitpunkt, als sie ihre neue Mitschülerin Libby kennenlernt und einfach gerne mit ihr befreundet sein möchte.
Mit Libby fühlt sich alles so herrlich leicht und normal an und vielleicht ist der Wechsel auf die High School letzten Endes doch nicht so schlimm wie zunächst befürchtet?
Die Geschichte der dreizehnjährigen Tara, die ein Jahr vorzeitig von der Middle auf die High School wechselt ist klug und nahbar erzählt mit einem ganz eigenen Comicstil, einer unverwechselbaren Bildsprache und einer sehr speziellen Farbgebung.
Es macht sehr viel Spaß Taras Schul- und Familienleben zu verfolgen. Auch, wenn die Geschichte in den USA und damit einem anderen Schulsystem spielt, erlebt man als (ehemalige) Schülerin sehr viele Aha-Momente.
Klug, einfühlsam, witzig und auf eine sehr eigene und unverwechselbare Art in Schrift und Bild erzählt, bietet „How it all ends“ eine sehr empfehlenswerte Unterhaltung. Sogar, wenn die Schulzeit der lesenden Person bereits länger zurückliegt.

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