Rezension

[REZENSION] Tödliches Langeoog (Hörspiel)

Redakteur: Christiane Demuth

Titel: Tödliches Langeoog
Autor: Frank Hammerschmidt
Sprecher: Matthias Keller, Pat Murphy, Dana Friedrich u. a.
Verlag: Contendo Media
Reihe: Insel-Krimi 15
empfohlenes Lesealter: ab 16 Jahren
Ausführung: Hörspiel, ca. 65 Minuten, 1 CD
Sprecher:
Matthias Keller, Pat Murphy, Dana Friedrich, Rieke Werner, Jannik Endemann, Thomas Balou Martin, Stephanie Kirchberger, Bastian Sierich, Heiko Obermöller, Vera Bunk, Tatjana Auster, Werner Wilkening, Andreas Sartorius, Katja Brügger

 

TÖDLICHES LANGEOOG

 

Dass seine Bilder einmal ausgestellt würden und er dann auch noch gleich zwei an einen Interessenten verkaufen kann, davon hat Steffen Wiesner schon lange geträumt. Als er den Käufer jedoch daraufhin aufsuchen und beliefern möchte, stößt er auf die Leiche des Mannes. Womit er wieder einmal mitten in einen bizarren Mordfall stolpert, obwohl seine To-Do-Liste eigentlich keine Extratouren zulässt..

Die Figuren Steffen Wiesner und seine Frau Lena Roehl-Wiesner kennt man bereits aus vorangegangenen Insel-Krimis, die jedoch inhaltlich beziehungsweise falltechnisch nicht aneinander anknüpfen. Sicherlich sind vergangene Ereignisse immer wieder einmal Thema, haben mit der vordergründigen Handlung im Allgemeinen jedoch nichts zu tun, wodurch Vorkenntnisse nicht unbedingt notwendig sind. Einzig zur Nachverfolgung der Entwicklung des ein oder anderen Charakters sind diese interessant.

Der eigenartige Mord beschäftigt nicht nur die neue Kommissarin und andere Protagonisten, sondern auch den Hörer. Ein kurzer Einblick in die Tatnacht wird letzterem gewährt, allerdings fehlen natürlich notwendige Informationen, um den kompletten Hergang bereits darlegen zu können. Da ist man auf die Mithilfe der Figuren angewiesen, die zunächst ohne Anhaltspunkt im Trüben fischen. Dem Hörer jedoch können womöglich bereits die kleinsten Hinweise – denen innerhalb des Geschehens zunächst wenig Bedeutung beigemessen wird – eine Hilfe sein, um eine sinnvolle Theorie zu entwickeln, die schlussendlich dann selbstverständlich auch standhalten muss.

Trotz der vorliegenden Brutalität und aufgeheizten Atmosphäre, handelt es sich um eine eher ruhige Geschichte, bei der es sicher nicht verkehrt ist aufmerksam auf das zu hören was zwischen den Zeilen mitschwingt. Man darf sicherlich gespannt sein, ob Langeoog auch in Zukunft von Verbrechern heimgesucht wird.

 
 
MUSS ICH HABEN!

 

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